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Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) ist ein modernes, "bildgebendes" Verfahren, das einen detaillierten Blick in den menschlichen Körper ermöglicht. Die Computertomographie erzeugt mit Hilfe von Röntgentechnik Schnittbilder des Körpers in hoher Auflösung. Im Gegensatz zur konventionellen Röntgenaufnahme wird bei der CT der Patient nicht nur aus einer Richtung durchstrahlt, sondern er wird durch eine sich drehende Röntgenröhre komplett aus allen Richtungen schichtweise "abgetastet", während er durch die runde Öffnung des Computertomographen vorgeschoben wird.

Computertomographie (CT)

Im Rahmen der Bildrekonstruktion können hochauflösende Schnittbilder in jeder beliebigen Raumrichtung berechnet werden. An unseren beiden Standorten in Naila und Münchberg kommen hochmoderne Multispiral-Geräte mit 64 Zeilen zum Einsatz. Weiterentwicklungen in der Computertomographie bieten neue Möglichkeiten einer schonenderen und strahlenreduzierten Diagnostik. Unsere beiden Computertomographen sind mit der neuesten Dosisreduktionstechnik ausgestattet. Im Vergleich zu Standardgeräten werden Dosiseinsparungen von 50% bei zahlreichen Anwendungsgebieten bei gewohnt hoher Bildqualität erzielt. Ein besonderer Vorteil für jüngere Patienten/innen sowie Patienten/innen, die häufige CT-Untersuchungen, z. B. zur Nachsorge, benötigen.

Alle Bilder werden digital archiviert und können damit zu Vergleichszwecken mit späteren Aufnahmen heran gezogen werden. Ihre Bilder werden Ihnen auf CD nach der Untersuchung mitgegeben.

Vorbereitung auf die CT-Untersuchung

Untersuchungen des Kopfes (Schädel und Gehirn) sowie der Bandscheiben und Skelettanteile bedürfen keiner besonderen Vorbereitung. Für die Untersuchung des Bauchraumes im CT kann es nötig sein, dass vor der Untersuchung 1 Liter eines speziellen Kontrastmittels über einen Zeitraum von ca. 2 Stunden langsam getrunken werden muss, um den Magen-Darm-Trakt besser sichtbar zu machen. Dies wird bei der Terminplanung berücksichtigt, so dass Sie bereits bis zu 2 Stunden vor Ihrer eigentlichen Untersuchung in der Praxis sein sollten. In vielen Fällen müssen Sie "nüchtern" zur Untersuchung erscheinen, das bedeutet für Sie vier Stunden vorher weder zu essen, zu trinken noch zu rauchen.

Kontrastmittel in der Computertomographie

Für viele CT-Untersuchungen, insbesondere die des Hals-/Brust- und Bauchraumes ist eine Kontrastmittelgabe über die Vene (intravenös) erforderlich. Es handelt sich dabei um ein jodhaltiges Kontrastmittel. Die Kontrastmittelgabe wird in der Regel gut vertragen. Wenn Sie eine Nierenfunktionseinschränkung, eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine Kontrastmittelallergie haben bzw. Diabetiker sind und Metformin einnehmen, kann die Kontrastmittelgabe nicht oder nur nach vorheriger Rücksprache (und ggf. zusätzlicher Medikation) erfolgen. Daher ist es für uns wichtig, wenn Sie uns auf oben genannte Besonderheiten bereits bei der Terminvereinbarung hinweisen. Für die CT-Untersuchung mit Kontrastmittel sind aktuelle Blutwerte (inkl. Nierenwerte und Schilddrüsenwerte) notwendig. Wir werden Sie bei der Terminvereinbarung darüber informieren und Sie bitten, die Blutwerte bei Ihrem überweisenden Arzt durchführen zu lassen und die Laborwerte zu Ihrer Untersuchung mitzubringen.

Einen vorbereitenden Fragebogen für CT-Untersuchungen mit jodhaltigen Kontrastmitteln finden Sie hier als Download:
Aufklärungsbogen Computertomographie

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